Sie sind Wikinger, und Sie sind wütend. Grund genug, ein Volk niederzuschlagen, oder etwa nicht? Lesen Sie unser Review, ob es sich lohnt, auf Raubzug zu gehen und Blut regnen zu lassen!
Beim Starten von "Angry Viking" dröhnen Ihnen sofort dumpfe Klänge, heftig mit Bass und E-Gitarre untermalt, entgegen. Entpuppt sich der Wikinger als Gothic-Game?
Sie starten aus einer isometrischen Vogelperspektive und bemerken, dass Sie mit einem ziemlich klischeehaften Wikingerschiff an einer ziemlich klischeehaften Küste gelandet sind. Bevor Sie allerdings Zeit haben, sich umzusehen, greift schon der erste Bauer an! Mit einem Spaten bewaffnet will er Ihnen an das gut gerüstete Leder, und exakt vier Hiebe später segnet der Angreifer das Zeitliche. Das schwarzweiße Bild wird von einem roten Blutfleck getränkt, und mit jedem Verstorbenen kommt mehr Lebenssaft hinzu! Wenn Sie Lebenssorgen haben, töten Sie eine Kuh, die ein saftiges Steak fallen lässt und Ihre Lebensanzeige um einen Punkt wieder auffüllt. Außer dem Angriff haben Sie noch einen Kampfschrei (Cooldown 30 Sekunden), der alle Feinde temporär flüchten lässt. Und wenn Sie zwei Gegner erlegt haben (später mehr), steht Ihnen ein Rundumschlag zur Verfügung.
Mehr gibt es nicht zu sagen, denn "Angry Viking" hetzt so viele Bauern, Ritter und mehr auf Sie, dass Sie über kurz oder lang das Zeitliche segnen müssen. Daher geht es nur um den Highscore - die Motivation bleibt aber auf der Strecke.
ZusammenfassungSolide Hack'n'Slay-Action für zwischendurch, allerdings wechselt sich die Stage kaum ab, und das ist der Tod des wütenden Wikingers. Technisch jedoch sehr gut umgesetzt, und wem's gefällt, greift zu.
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