Jeder würde gerne einmal über die Strenge schlagen und einen auf Mafiosi machen. In „Mafia 2“ haben Sie die Chance dazu und dürfen der ehrenwerten Familie beitreten. In der Rolle des jungen Marco helfen Sie der Familie gegen Ihre Feinde.
Die mobile Version von „Mafia 2“ ist keine Eins zu Eins Umsetzung des PC- und Konsolenspiels. Die Handlung spielt zwar in der gleichen Stadt und schneidet sich an manchen Stellen mit der Handlung des großen Bruders, bleibt aber prinzipiell ein eigenständiger Zweig. Wie bereits oben angekündigt schlüpfen Sie hier in die Rolle des angehenden Mafiosi Marco, der unbedingt der Familie helfen möchte, zunächst aber andere Aufgaben bekommt.
Die ersten Schritte tätigen Sie zunächst nämlich noch in Lost Heaven. Dabei handelt es sich um die Metropole, die Schauplatz des ersten „Mafia“ war. Gerade als Marco erste ernsthafte Aufträge bekommen soll, kommt es zu den Aussagen von Tommy Angelo, dem Protagonisten von Teil Eins. Dadurch wird das Parkett von Lost Heaven etwas zu glatt und Marco wird zu einer befreundeten Familie nach Empire City, Schauplatz von „Mafia 2“, wo auch Vita Scaletta sein Unwesen treibt, geschickt. Hier sollen Sie erst einmal bleiben, bis Ruhe eingekehrt ist und man sich eine Strategie zurecht gelegt hat, um gegen Angelo vorzugehen. Da das Leben in Empire City nicht gerade billig ist, muss Marco natürlich auch irgendwie an Geld kommen. Also stehlen Sie, ganz gleich dem großen Bruder Autos, tätigen Überfälle, vermöbeln Konkurrenten und machen, was sonst noch alles zum Alltag eines Mafiosi dazugehört. Die Aufträge kommen dabei von anderen Familienmitgliedern und wechseln sich ab.
Empire City präsentiert sich dabei durchaus einladend. Verschiedene Autotypen und jede Menge Passanten beleben die Stadt, Polizisten rücken Ihnen bei Vergehen auf die Pelle und nicht jede Schlägerei lässt sich mit dem Schießeisen beenden. Die Nahkämpfe arten dabei aber eher zu einer Klick-Orgie aus, Sie brauchen nur eine Taste. Beim Schießen hilft eine automatische Zielfunktion und am Schwierigsten gestaltet sich das Autofahren. Nicht so sehr das Navigieren, aber der Versuch ohne Verkehrsunfall mit Passanten-Tod von A nach B zu kommen, ist richtig fordernd.
Auch bei der Präsentationsform hält man sich an die PC- und Konsolenfassung. In Gesprächen wird sie erzählt und vorangetrieben. Zudem bieten verschiedene Aufträge bieten Abwechslung und gute Action. Alles in allem ein gelungenes Mafiosi-Spiel.