Auf in den Kampf, Soldat! Der Krieg findet auch in der U-Bahn und unterwegs statt, deshalb stürzen sich tapfere Kämpfer auch auf ihrem Mobiltelefon in die Schlacht. Ob Sie sich dabei eine Medaille verdienen?
Jede Menge Feinde, Kugelhagel und Taktik. Mit diesen drei Elementen kann „
Medal of Honor“ auf den Punkt gebracht werden. Einfaches Laufen und Schießen führen in diesem Spiel noch nicht zum Sieg. Erst, wer sich auf die Stärken eines kleinen Einsatzkommandos verlässt, der kann hier als Sieger vom Feld ziehen. Wobei, und das sei hier festgehalten, im Krieg gibt es keine Sieger. Die einzelnen Missionen sind recht simpel konstruiert. Das tut aber nichts zur Sache, denn im Vordergrund steht hier sowieso die Action. Im Kampfgebiet wird es dann richtig kribbelig. Was sich als einfache Mission präsentiert, kann bald zu einer echten Herausforderung werden. Maschinengewehrnester blockieren dann Ihren Weg, und nur kluges Vorgehen führt daran vorbei. Nicht immer ist der direkteste Weg der siegreiche! Oft lohnt es sich, einen Schritt zur Seite zu wagen, um eine Gruppe feindlicher Soldaten zu überraschen.
Wie auch beim Vorbild auf der Konsole werden die einzelnen Missionen mit Sniper-Einlagen aufgelockert, in denen Sie durch ein Fernrohr schauen und gezielt Schüsse abgeben. Natürlich bleibt der Fokus auf hitzigen Feuergefechten, diese kleinen Einlagen lockern die Atmosphäre aber dennoch auf. Ein paar Kritikpunkte müssen dann aber doch auch fallen. Der Weg durch die
Level ist ziemlich fix vorgegeben, Variation gibt es hier nicht. Das trübt auch den Wiederspielwert, einmal durch, bleibt „
Medal of Honor“ leider liegen.