SEGAs „Samurai Bloodshow“ zeigt Ihnen, was Sie wollen: Jede Menge Blut. Ein Tower Defense-Spiel trifft auf das gute, alte Sammelkartengame, und der Mix aus beiden Welten beeindruckt sogar hartgesottene Fans. Doch kann das Spiel auch auf Dauer überzeugen?
SEGA zeigt, wie man‘s richtig macht. In den letzten Tagen von Japans Irrwegen (auch bekannt als die Heian-Zeit) bricht ein riesiger Krieg aus. Der amtierende Shogun-Clan der Taira kämpft gegen den Minamoto-Clan, und wie die „Dynasty Warriors“-Serie hält sich auch „Samurai Bloodshow“ halbwegs streng an die geschichtlichen Vorgaben: Unter Minamoto no Yoritomo, der wegen seiner Jugend von Kiyomori verschont worden war, schlug sein Halbbruder Minamoto no Yoshitsune zahlreiche Schlachten gegen die Taira. Mit der Seeschlacht von Dannoura endete dann die Herrschaft der Taira: Der Kindkaiser Antoku starb, und der Klan der Taira wurde ausgelöscht. Yoritomo ließ Yoshitsune umbringen und wurde 1192 zum sei-i-tai-shogun (Oberster Kommandant des Heeres zur Vertreibung der Barbaren) ernannt. Er errichtete eine Militärverwaltung, die ihr Zentrum in Kamakura hatte und Bakufu genannt wurde. Dies geschah gegen Mitte des 12. Jahrhunderts.
„Samurai Bloodshow“ tut sein Bestes, um Ihnen den Flair der damaligen Zeit näherzubringen, und am besten können wir dies mit dem Launchtitel zum Spiel vermitteln: