Das Adventure „The Bard’s Tale” wurde nun endlich für iOS umgesetzt, und wir haben eine Vorabversion auf dem iPad getestet. Hat der Barde seine spitze Zunge behalten? Nach ein paar Stunden mit der iOS-Version können wir beruhigt sagen: Alles im grünen Bereich.
Das Remake des Barden
Beim Namen „The Bard’s Tale” werden bei vielen Spieleveteranen die Augen leuchten. Die schon bald erhältliche Neuauflage des Klassespiels aus dem Jahre 2004 ist im Prinzip ein Remake des PS2-Klassikers ohne nennenswerte Veränderungen.
Stattdessen orientiert sich auch dieses „The Bard’s Tale” sehr offensichtlich an Hack&Slay-Highlights wie Baldur's Gate: Dark Alliance - und zwar spielerisch sowie optisch. Letzteres ist nicht weiter verwunderlich, da die Entwickler von Inxile dieselbe Engine von Snowblind nutzen, die auch schon bei Dark Alliance oder Champions of Norrath zum Einsatz kam.
Schade nur, dass die Optik etwas matschig aussieht. Könnte sein, dass sich dies auf einem iPad 2 ändert, jedoch waren wir von der Grafik auf dem Original-iPad eher enttäuscht. Videosequenzen werden in sehr kleiner Form abgespielt, Vollbild ist nur das Spiel, und so geht doch einiges an Stimmung verloren.
Stärken und Schwächen
Gut gemacht wurde hingegen die Touchumsetzung des Titels, und fast noch wichtiger, die Soundqualität des Spiels. Die englische Sprachausgabe sitzt wie schon im Original perfekt, zu den Untertiteln lässt sich noch nichts sagen, da unsere Version französische Texte lieferte. Die Hintergrundgeschichte ist schnell erzählt und kaum der Rede wert: Eine Prinzessin wird entführt und ein zynischer, überhaupt nicht an Abenteuern interessierter Barde muss los, um sie zu befreien.