18.01. – Mobile Malware: Android im Visier – erster Bot entdeckt!
Smartphones sind auch in Deutschland ein Verkaufsschlager, allein in Deutschland wurden 2011 rund 11,8 Millionen Geräte verkauft. Leider hat der Boom auch Schattenseiten, nicht zuletzt einen deutlichen Anstieg mobiler Malware. Das belegen aktuelle Statistiken von Kaspersky Lab: Haben die Experten im Juli 2011 nur knapp über 200 neue Schädlinge identifiziert, waren es im Dezember 2011 schon fast 1.200. Insgesamt sind bei Kaspersky Lab schon 6.707 einzelne mobile Schädlinge in den Datenbanken verzeichnet. Mit Abstand beliebtestes Ziel ist Android, auf das mehr als zwei Drittel der mobilen Malware entfallen. Auf den Plätzen folgen ältere Systeme: J2ME (Java 2 Micro Edition) mit über 25 Prozent und Symbian mit über 5 Prozent. Das iPhone, Windows Mobile und Blackberry werden derzeit nur punktuell attackiert.
„Smartphones nähern sich immer mehr der Funktionalität klassischer PCs an“, so Marco Preuß, Senior Virus Analyst bei Kaspersky Lab. „Auch übernehmen die Malware-Schreiber mobiler Schädlinge Methoden klassischer PC-Malware.“ Beispielsweise gibt es derzeit einen SMS-Trojaner, der mit der für PC-Nutzer bekannten Masche von gefälschten AV-Lösungen Smartphones-Nutzer betrügt. Experten haben vor kurzem auch den ersten Bot für Android entdeckt. Es handelt sich dabei um einen Trojaner, der sich als Sport-App tarnt, teure SMS an Premium-Rufnummern verschickt und ein Botnetz aufspannen könnte.
Während viele PC-Nutzer mittlerweile die wichtigsten Sicherheits-Grundsätze beachten – darunter regelmäßige Updates von Anwendungen, Betriebssystem und Sicherheit-Software, aber auch der gesunde Hausverstand, nicht sofort auf jeden angebotenen Link oder E-Mail-Anhang zu klicken –, vergessen viele, dass diese Sicherheitsregeln auch für den Einsatz von Tablets und Smartphones gelten!
Kaspersky Lab gibt daher einige grundlegende Sicherheitstipps, die Smartphone-User beherzigen sollten.
„Smartphones nähern sich immer mehr der Funktionalität klassischer PCs an“, so Marco Preuß, Senior Virus Analyst bei Kaspersky Lab. „Auch übernehmen die Malware-Schreiber mobiler Schädlinge Methoden klassischer PC-Malware.“ Beispielsweise gibt es derzeit einen SMS-Trojaner, der mit der für PC-Nutzer bekannten Masche von gefälschten AV-Lösungen Smartphones-Nutzer betrügt. Experten haben vor kurzem auch den ersten Bot für Android entdeckt. Es handelt sich dabei um einen Trojaner, der sich als Sport-App tarnt, teure SMS an Premium-Rufnummern verschickt und ein Botnetz aufspannen könnte.
Während viele PC-Nutzer mittlerweile die wichtigsten Sicherheits-Grundsätze beachten – darunter regelmäßige Updates von Anwendungen, Betriebssystem und Sicherheit-Software, aber auch der gesunde Hausverstand, nicht sofort auf jeden angebotenen Link oder E-Mail-Anhang zu klicken –, vergessen viele, dass diese Sicherheitsregeln auch für den Einsatz von Tablets und Smartphones gelten!
Kaspersky Lab gibt daher einige grundlegende Sicherheitstipps, die Smartphone-User beherzigen sollten.
- Vorsicht vor verseuchten Apps
Keine Apps aus nicht vertrauenswürdigen Quellen installieren. Auf den meisten Smartphones und Tablets ist diese Möglichkeit aus gutem Grund von vornherein deaktiviert und es kann bei der Suche nach aktuellen Apps beispielsweise nur der Android Market von Google verwendet werden. - Sicherheits-Software einsetzen
Nutzer sollten eine aktuelle Sicherheits-Software für ihr mobiles Gerät nutzen, wie auch am PC üblich. Auch diese Software sollte man immer aktualisieren. - Sicherheitseinstellungen des Smartphones nutzen
Die Sicherheitseinstellungen der Hersteller sollten zudem genutzt werden, wie etwa die PIN-Eingabe, wenn das Smartphone im Standby-Modus ist. - Immer alles aktuell halten
Nutzer sollten, analog zum PC, ihr (Android-)Betriebssystem immer auf dem aktuellsten Stand halten. Bei den Aktualisierungen einzelner Apps auf eventuell geänderte Berechtigungen achten, die eingefordert werden.