Am Donnerstag und Freitag finden wieder viele neue Filme ihren Weg in die österreichischen Kinos. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Sie, liebe Leser, jede Woche über die interessantesten davon zu informieren. Diese Woche schwingt „Thor“ seinen mächtigen Hammer, geben Vin Diesel und Paul Walker in „Fast & Furious Five“ richtig Gas und bereitet Christoph Waltz „Wasser für Elefanten. Wie immer an dieser Stelle wollen wir uns für den schlechten Wortwitz entschuldigen und wünschen viel Spaß mit den Kinotipps von MovieXP!
Thor
Mythologie goes Comic goes Cinema. „Thor“ erzählt die Geschichte des Donnergottes Thor (Chris Hemsworth) der erst Lernen muss Verantwortung zu übernehmen, bevor ihn sein Vater Odin (Anthony Hopkins) auf den Thron von Asgard setzt. Sie verstehen nur Bahnhof? Dann lassen Sie mich das Rätsel lüften. Thor und Odin sind beides Figuren aus der nordischen Mythologie, wie sie vor allem mit den Wikingern in Bezug gestellt wird. Diese Mythen hat sich Stan Lee zum Vorbild genommen, die Römer und Griechen kannte schon jeder, und daraus einen Comic gebastelt. Seinen ersten Auftritt hatte Thor 1962. Knapp 50 Jahre später kommt Thor, den Trend der letzten Jahre folgend, mit etwas abgewandelter Geschichte, auf die große Leinwand. Thor ist ein strahlender Held und ein echter Siegertyp. Leider hat er es nicht so sehr mit der Verantwortung, er widersetzt sich dem Willen seines Vaters und greift mit Freunden die ewigen Feinde der Asgard, die Frostgiganten an. Klar, dass dieser Ausflug nicht rosig verläuft. Auch wenn Thor dank seines mächtigen Hammers Mjollnir kaum ins Schnaufen kommt, sieht es für seine Kameraden nicht so gut aus. In die Enge getrieben bleibt nur der Rückzug über die Regenbogenbrücke Bifrost, die Asgard mit den anderen Welten verbindet. Odin ist von Thors Ungestüm erzürnt und setzt die Machtübergabe erst mal aus, voller Zorn schimpft der Junge seinen Vater einen Mann ohne Übersicht. Jetzt reist dem Göttervater endgültig der Gedulkdsfaden und er verbannt Thor ohne Kräfte auf die Erde. Bei den Menschen soll er lernen, Veratwortung für seine Taten zu übernehmen. Thors Abwesenheit hat für Asgard schlimme Folgen, Odin fällt in einen tiefen Schlaf, eine Art Koma, und der Frieden wird erheblich gestört. Thor muss seine Lektion schnell lernen, sonst ist seine Heimat verloren, zum Glück hat er mit Jane eine gute Lehrerin.
MovieXP meint:
„Thor“ ist nicht nur ein Film für Comic-Fans, sondern für jeden, der mit Fantasy etwas anfangen kann. Die Rollen wurden hervorragend besetzt, Chris Hemsworth als Thor könnte leicht mit einem Wikinger verwechselt werden, Natalie Portman spielt ihre Rolle als Jane Foster ohne viel Mühe und Stellan Skarsgard, der in der Rolle von Professor Erik Selvig die Vaterfigur für Jane darstellt bringt trockenen Humor ins Spiel.